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Tiergestützte Interventionen bei Hör- und Sprachstörungen

Seit mehreren Jahren ist die tiergestützte Therapie mit Hunden ein fester Bestandteil in der beruflichen Rehabilitation schwer hör- und sprachgeschädigter Jugendlicher des Berufsbildungswerkes für Hör- und Sprachgeschädigte Leipzig. Dabei unterstützt ein Mensch-Hund-Team die Arbeit der Psychologen vom psychologischen Dienst vor Ort. Momentan können mehrere Jugendliche an der wöchentlich durchgeführten Therapieform teilnehmen. Jede Sitzung wird auf Video dokumentiert und im Nachgang im gemeinsamen Gespräch ausgewertet.

Hör- und Sprachgeschädigte haben häufig Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen zurecht zu finden; durch die Behinderung der Kommunikation ist es besonders hilfreich, soziale Kompetenz über nonverbale Möglichkeiten zu fördern. Hier erweisen sich Hunde als besonders geeignet, da sie in erster Linie den sprachfreien, aber auch den sprachlichen Austausch fördern. Um die Wirkungen dieser spezifischen Therapie genauer zu beleuchten, wurde am 27. September 2005 ein zweijähriger Kooperationsvertrag zwischen dem BBW und unserem Forschungsbereich Tiergestützte Therapie und Diagnostik an der Universität Leipzig, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam haben wir genauer untersucht, wie diese Therapieform den beruflichen Reha-Prozess beeinflussen

kann.

 

info@tiere-als-therapie.de